Bankstrasse 30

8750 Glarus

Tel. 055 640 10 22

Fax 055 640 59 68

Mail: info@bioladenulme.ch


Lageplan

 

 

 

 
 
 

Über uns 

Unser Team

 

Marion Kumschlies, Geschäftsführerin

Meike Walther, Mitarbeiterin Verkauf

Margrit Hefti, Mitarbeiterin Verkauf

Philipp Amstutz, Mitarbeiter Verkauf

Isabel Russ, Mitarbeiterin Verkauf


 


 

Unsere Geschichte

 

 

1985: Am Anfang steht das Vermissen.

Im Glarnerland gibt es keine Möglichkeit, gesunde Nahrungsmittel und umweltfreundliche Putzmittel kaufen zu können. Brigitte Luchsinger und ihr damaliger Mann lernen nach dem Zuzug immer mehr Mitlandleute kennen, die umweltbewusstem Leben sowie gesunden Ernährungsmitteln einen hohen Stellenwert beimessen und entsprechende Einkaufsmöglichkeiten vermissen.

 

1985: Hilfe zur Selbsthilfe.

Die Idee, ein Detailhandelsgeschäft mit Bioprodukten zu gründen, ist geboren. Hilfe zur Selbsthilfe, das Credo einer Genossenschaft, ist die Motivation. So gründet eine Gruppe von Gleichgesinnten die Genossenschaft Bioladen Ulme, die bis heute als Trägerschaft besteht und deren Genossenschafter/innen das erforderliche Start- und heutige Betriebskapital zeichnen.

 

1988: Schwanden, der Beginn.

Zur Gründungszeit wohnen die meisten der Genossenschafter/innen im Glarner Hinterland. Es liegt nahe, den Bioladen Ulme in Schwanden, gut erreichbar für die Genossenschafter/innen und die Kundschaft, zu eröffnen. Eine junge Ulme, die gleich neben dem Eingang des Ladens wächst, gibt dem Bioladen seinen Namen. Fronarbeit und Elan sind die Triebkraft bei der Renovation des Ladenlokals, das am 18. Juni 1988 Eröffnung feiert. Anfangs bilden abwechslungsweise mehrere Leute, meist halbtageweis, freiwillig das Verkaufsteam.

 

1988: Skepsis am Anfang.

Der Bioladen Ulme stösst mit seiner «alternativen» Gesellschafts- und Angebotsform auf Skepsis. Die Einnahmen sind bescheiden und reichen nicht zur Entlöhnung der Beschäftigten. Doch die Auswahl an biologisch produzierten, gesunden und umweltschonenden Produkten führt zum stetigen Anstieg des Umsatzes. Einher damit geht der ansteigende Zeitaufwand für die Organisation des Ladens und die Warenbewirtschaftung.

 

1992: Neue Arbeitsplätze.

Während das Verkaufspersonal bisher gratis mitarbeitet, kann für die Geschäftsführung eine Teilzeitstelle geschaffen und damit ein erster, kleiner Schritt hin zur Professionalisierung gemacht werden.

 


1994: Neues Ladenlokal.

Der Vorstand und die Geschäftsführung fassen den Entschluss, im Kantonshauptort ein neues Ladengeschäft zu beziehen.

Mit dem neuen Standort soll eine breitere Kundschaft erreicht werden. Diese Hoffnung erfüllt sich nicht im erwarteten Ausmass, was vor allem dem etwas abgelegenen Standort zuzuschreiben ist.


 

1996: Neue Chance, neues Glück.

Die Genossenschaft ergreift die Gelegenheit, im Projekt «Bogen», dem «alternativen» Warenhaus in Glarus, dabei zu sein. Der Entscheid erweist sich als richtig. Am Standort Hauptstrasse 51 in Glarus zieht der Umsatz merklich an und neue Kundschaft wird gewonnen.

 

1999: Klein aber fein.

Wenn auch bescheiden, so können jetzt die Mitarbeiter/innen entlöhnt werden. In der Geschäftsleitung übernehmen Doris Dachs und Rosmarie Müller die Verantwortung. Damit hält ein professionellerer Geist im Ladenteam Einzug. Das wirkt sich positiv auf den Umsatz aus. Das Verkaufsteam informiert die Kundschaft seriös und professionell über Produkte.

 

2004: Beliebt und etabliert.

Das Bewusstsein der Kundschaft für umweltschonende, gesunde und regionale Produkte wächst. Nach zehn Jahren an der Hauptstrasse zieht das Ladenlokal weiter an den Cityplatz, ins Zentrum des Kantonshauptorts. Am 10. März wird das Ladenlokal an der Bankstrasse 30 feierlich eröffnet. Die Glarner Musikschule spielt auf und im Untergeschoss findet eine Ausstellung mit Gemälden und Dekorationen aus natürlichen Materialien statt. Abgerundet wird die Eröffnung durch eine kleine Feier für alle Unterstützer/innen und am Umbau Beteiligten. Das moderne und zweckmässige Ladenlokal eröffnet die Möglichkeit, mit einem breiteren und aktuellen Warenangebot weitere Kundesegmente anzusprechen.

 

2012: Neue Herausforderungen.

Mit Marion Kumschlies übernimmt eine engagierte neue Geschäftsführerin das Ruder im Laden. Mit kompetenter Beratung, einem freundlichen, offenen Ladenteam und dem kundenorientierten Angebot kann die Ulme ihre Existenz bis heute behaupten – auch und gerade gegenüber der Grossverteiler-Konkurrenz, der damit einhergehenden Verwässerung des Begriffs «Bio» und einem Label-Dschungel.

 

2013: Der Aufruf.

Der Umsatz hinkt, die Ulme welkt und steht finanziell nahe am Abgrund. Der Aufruf an die Kundschaft und die GenossenschafterInnen bringt Rettung und Konsolidierung. Neue GenossenschafterInnen zeichnen Anteilsscheine und bisherige wie neue Kundschaft beweist der Ulme ihre Treue. An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an alle, die helfen und geholfen haben, den Bioladen am Leben zu halten.

 

2018: Seit 30 Jahren bio, regional und fair.

Natur- und umweltgerechte Lebensmittel und Gebrauchsgüter ist der statutarische Zweck der Genossenschaft Bioladen Ulme. Sie ist schon lange - seit 1988 - der Zeit voraus. Dass die Ulme bei den angebotenen Produkten auch auf Regionalität achtet, ist seit jeher Selbstverständlich. Das Sortiment wird laufend angepasst und das Ladenteam weitergebildet. Mit Kompetenz und Freundlichkeit geht die Ulme in die nächsten Jahre. Um der Kundschaft und Interessierten neue Produkte näher zu bringen, organisiert die Ulme Produktpräsentationen und Degustationen in Zusammenarbeit mit den Lieferanten. Das Angebot stösst auf grosses Interesse.


 















Quelle Fotos:

- vor 2018 diverse

- 2018/Team: Werner Beerli, Ennenda